Täglich absolvieren Dutzende Fahrschüler die praktische Führerprüfung auf dem Regensdorfer Strassenverkehrsamt und immer mehr treten die Heimfahrt weiterhin mit blauem «L» am Heck an. Die Zahl derer, die die erste Fahrprüfung nicht bestehen, ist im Kanton Zürich in den vergangenen zehn Jahren von 35 auf 45 Prozent gestiegen. Dies sagt Roland Schnieper, Chefexperte für Fahrprüfungen, gegenüber der «Zürichsee-Zeitung».
Für Unterländer Fahrlehrer ist klar: Immer mehr Schüler drängen schon mit wenigen Fahrstunden auf einen Prüfungstermin. Dies sei der Grund, weshalb fast die Hälfte der Prüflinge durchfalle. «Viele Schüler melden sich selber für die Prüfung an, obwohl man ihnen offenlegt, dass sie nicht so weit sind», sagt der Furttaler Fahrlehrer Beat Schwendimann. Dagegen könne man nichts unternehmen, denn noch immer kann sich jeder ohne Unterschrift des Fahrlehrers anmelden. Das Strassenverkehrsamt wird in Zukunft die Zügel aber straffen und plant eine neue Hürde für die dritte Fahrprüfung.
Mehr zum Thema in der Printausgabe des «Zürcher Unterländers» vom 27. Januar.
